Gepostet von simone | Keine Kommentare
Strickclub
Wer denkt nicht gleich an eine fröhliche Runde älterer Damen im Rentenalter, wenn er den Begriff ” Strickclub” hört? Man könnte denken, hier regieren nur Stricknadeln und dicke Wollknäuel. Aber das ist ein großer Irrtum. Stricken ist ein zeitgemässes Hobby für jung und alt. Stricken ist so gut wie eine Meditation, es senkt den Blutdruck und wirkt beruhigend.
Auch junge, dynamische handarbeitsbegeisterte Frauen sind Mitglieder eines ” Strickclubs”, den man fast in jeder deutschen Großstadt findet. Gleichgesinnte Damen treffen sich in schöner Umgebung zum entspannten Stricken, Häkeln und Nähen. Die Handarbeitsdamen freuen sich immer wieder über neue Mitglieder, die aktiv am Clubleben teilnehmen möchten. Gemeinsam ist man kreativ und tauscht sich aus.
Die Maschen-Kunst ist wieder sehr gefragt. Früher kauften sich die Damen die neusten Strickzeitschriften. Heute holen sich die Handarbeiterinnen die besten Tipps aus dem Internet. Unter www.stricklinks.de findet man tolle Berichte über Strickschulungen, Wollauktionen und kostenlose Strickanleitungen.
Zwei rechts, zwei links – die Stricknadeln werden geschwungen und alles gemeinsam ausprobiert. Der weltweite größte Strickclub befindet sich in London. Hier treffen sich Strickbegeisterte, die ständig mit den Nadeln klappern und nebenbei mal eben einen Kinofilm anschauen, mit der U-Bahn fahren oder einen Nachtclub besuchen.
Aber auch in Deutschland gibt es größere Strickclubs. In Berlin laden das Wollcafé 0der das Wollgeschäft Loops zum Stricken ein. In München bietet die Clubwerkschaft Selberschön interessante Workshops an.
Gepostet von Nadine Borisch | Keine Kommentare
Scrapbooking – was ist das eigentlich?
Wenn man es zu Deutsch übersetzt, heißt es eigentlich nichts anderes als „Schnipselbuch, was sich natürlich zunächst nicht besonders interessant anhört, aber dennoch viele schöne Facetten der Handarbeit in sich trägt. Einer so kreativen Handarbeit kommt die deutsche Übersetzung allerdings nicht ein kleines Stück nahe.
Beim Scrapbooking nimmt man sich ein paar schöne Fotos, dazu noch ein paar farblich passende Scrapbook Papiere und ein paar dekorative Schmuckelemente u8nd dann kann es auch schon fast losgehen. Auf dem deutschen Markt gibt es mittlerweile schon mehr als 2000 unterschiedliche Artikel für dieses kreative Hobby.
Zuerst entscheidet man sich für ein bestimmtes Layout, auf dem dann die Fotos platziert werden. Dann überlegt man sich zunächst, welche Gestaltungsmöglichkeiten genutzt werden sollen und dann geht es los, dieses Layout nach eigenen Vorlieben auszuschmücken. Besonders schön an dieser Handarbeit ist die Tatsache, dass es keine Scrapbook Seite zweimal gibt, denn jede Person gestaltet seine Scrapbook Seite ganz nach den eigenen Vorlieben und Ideen.
Wenn man sich einfach mal ein paar Beispiele anschaut, wird man schnell sehen, dass dies eine wirklich schöpferische Arbeit ist, die wenig mit den Kinderbasteleien aus früheren Zeiten zu tun hat, sondern wirklich einen schöpferischen Prozess in sich birgt. Dadurch, dass dauerhafte Werke gestaltet werden, sind die Zufriedenheit und die Dauerhaftigkeit ein wichtiger Faktor bei diesem Hobby.
Wie ist diese Handarbeit eigentlich entstanden?
Vor 30 Jahren entstand das Scrapbooking in den USA und auch heute noch gibt es im ganzen Land verteilt etliche Clubs und Vereine, sich zu Cropping Parties und Kursen treffen. Die Anzahl der Online Shops, die Artikel für dieses Hobby verkaufen ist sehr groß und auch die Ladengeschäfte in den USA haben sogar schon fast die Größe eines herkömmlichen Supermarktes erreicht und lassen das Herz eines jeden Hobby Bastlers sofort höher schlagen. Da der Ursprung dieser Handarbeit aus den USA kommt, hat man sich auch was die Materialien angeht, dem, dortigen Format angepasst, was in Deutschland ungefähr einem Format von 30,5 cm x 30,5 cm entspricht.
Warum nimmt man nicht ganz normales Papier für dieses Hobby?
Sicherlich liegt hier die Frage nahe, warum für das Scrapbooking nicht ganz einfach normales Papier verwendet wird. Die Antwort ist ebenso simpel wie einfach, denn hier geht es um die Säureempfindlichkeit von Fotos, denn wenn diese über einen langen Zeitraum im Kontakt mit säurehaltigem Papier stehen, können sich diese verfärben oder gar nach einigen Jahren unkenntlich werden.
Aus diesem Grund wird bei den Scrapbooking Materialien ganz sicher darauf geachtet, dass eine Säurefreiheit garantiert werden kann. Schließlich möchte man seine Werke auch nach vielen Jahren noch anschauen und sich drüber freuen können. Und diese garantierte Säurefreiheit fängt beim Kleber an und erstreckt sich über die gesamte Produktpalette. Ist man sich nicht sicher, ob ein selbst ausgewähltes Material säurehaltig ist, so gibt es dafür einen speziellen Stift, mit dem sofort getestet werden kann, ob das Material säurehaltig ist. Wer jetzt Lust auf mehr bekommen hat, der wird in den kommenden Tagen noch mehr Informationen zum Thema Scrapbooking bekommen, was für Trends es in diesem Bereich gibt, welche Tipps und Tricks man sich zu Herzen nehmen sollte und noch vieles mehr.
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